Royal Republic sind die neue Königsklasse des Schwedenrock. Und höchst sympathische Großmäuler, wie auch der erlauchte Albumtitel „We Are The Royal“ impliziert. Grahn lacht herzlich. „Dieser Song entstand irgendwann Mitte der Songwritingsessions. Per (Drummer) und ich saßen damals einen guten Monat lang in meinem kleinen, abgefuckten Studio-Appartement und zermaterten uns die Hirne über tolle Titel. Wir waren beide total durch und wollten zur Abwechslung mal einen echten Spaß-Song schreiben. Irgendwie kam uns der Slogan `We are the royal` in den Sinn und wir fanden ihn sehr cool. So cool sogar, dass wir gleich die ganze Platte danach benannten...“
Man merkt: Royal Republic nehmen sich selbst nicht ganz so ernst und zelebrieren regelrecht ihren besonders schwarzen Humor in Songs wie „Tommy-Gun“ oder „Underwear“ .
„Natürlich nehmen wir uns nicht allzu ernst. Gerade bei Stücken wie `Underwear` oder `Good To Be Bad` bleibt sehr zu hoffen, dass die Leute unseren Sinn für Ironie verstehen und nicht denken, wir wären diese superharten Rampensäue. Wir sind (noch) keine Rockstars, aber benutzen gern augenzwinkernd diese typischen Rockstar-Klischees. Und wir lieben es, Musik zu machen.“
Keine kathartischen Selbstherapieversuche, keine spektakulären Bekenntnisse, tiefschürfende Beichten oder gar irgendwelche Versuche, Herzen zu brechen. Just good entertainment - einfach das, was Royal Republic am besten können und was man bisher in vollem Lauf als schweißtreibender Live-Support von Bands wie CKY oder Biffy Clyro präsentiert hat.